P.R.E., Andalusier & Cruzado

… im Team Légèreté:

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BOTIJO XXXI, * 8.5.2009, Schimmel, Stm. 1,69 m, ca. 640 kg
Vater: Caprichoso XXXIII v. Martinete / Habano II
Mutter: Imitada v. Botijo III / Ocle
Botijo

QUERENDÓN, * 8.4.2010, Schimmel, Stm. 1,59 m
Vater: Ecus II v. Halcon VI / Jabali II
Mutter: Leiza v. Linaje II / Remolino IV
Dón

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NACARIÑO
, * 12.8.2010, Schimmel, Stm. 1.60 m
Vater: Samaruco v. Rencoroso / Orfeo
Mutter: Leda IV v. Divino VIII / Undecimo
Nac

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FLAMENCO
LXXVII
, * 5.4.2003, Braun, Stm. ca. 1,55 m
Vater: Banquero IX v. Nervioso IX / Sultan VIII
Mutter: Elegida XV v. Farruco VII / Nevado III
flamenco

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NAVARRE, * 3.7.2010, Rappe, Stm. ca. 1,58 m
Vater: Cechero v. Oleaje / Deco
Mutter: Nicaragua v. Nicaro / Orador XII
hp

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PURO GOZO, * 10.4.2001, Schimmel
Vater: Jaqueton III v. Nostalgico / Solo II
Mutter: Guapa XIII v. Olivito II / Jemal
Gozo

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MANOLO, * 9.1.2007, Rappe
Vater: Genesis II v. Espartaco VI / Fabuloso VII
Mutter: Apetecida III v. Palenque / Cazador IX
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ALBA, * 28.7.2003, Schimmel, Stm. 1.55 m
Vater: Camborio XXII v. Ebano XI / Calzado IV
Mutter: Alba XXV v. Andador VII
Alba
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ANDALUSIER im Team Légèreté:

GRACIENTO, * 1997, Schimmel, Stm. 1.60 m, ca. 620 kg
Graci

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PEREGRINO,
*2.4.2011, Schimmel, Stm. ca. 1,55 m
peregrino.

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CRUZADO im Team Légèreté:

TRISTAN, * 6.3.1998, Schimmel, Stm. 1.58 m
Andalusier / Araber – Abstammung unbekannt

 

P.R.E.

Die Pura Raza Española (P.R.E., deutsch: Reine Spanische Rasse) ist eine aus Spanien stammende, streng reglementierte Pferderasse.
P.R.E. haben eine nachgewiesene Abstammung (Stutbuch und Körung).

Die Rassenbezeichnung gibt es erst seit ihrer Anerkennung durch den spanischen Züchterverband im Jahre 1912.
Wie viele andere Rassen hat man die ursprünglich eng mit dem Berber verwandten iberischen Pferde früher auch mit Arabern und englischem Vollblut veredelt.
Heute wird das Zuchtbuch vom spanischen Verteidigungsministerium geführt.
Nur Hengste und Stuten, die hier registriert sind und eine Körung absolviert und bestanden haben, sind zur Zucht zugelassen.

Die traditionelle Farbe ist der Schimmel, aber auch Braune, Dunkelbraune und Rappen werden gezüchtet. Seit wenigen Jahren sind auch Füchse (wieder) anerkannt.

Die Pferdezucht in Spanien stark wird fast ausschließlich durch kleine Privatzüchter betrieben, die jeweils eigene Brandzeichen verwenden. Es gibt ca. 3500 solcher Brandzeichen.

In Jerez de la Frontera in Andalusien begann im 15. Jahrhundert eine eigene, vom Königshaus und einflussreichen Adligen geförderte Pferdezucht der Kartäusermönche. Dies gilt als Beginn der Zuchtgeschichte der berühmten spanischen Kartäuserpferde (Cartujanos), die als besonders edle Unterrasse des P.R.E. gelten.

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Andalusier

Als Andalusier bezeichnet man landläufig alle in Spanien gezüchteten iberischen Pferde mit Ausnahme von Ponys und Kaltblütern.
Historisch rührt die Bezeichnung Andalusier daher, dass im Mittelalter der gesamte muslimische Teil der Pyrenäenhalbinsel, wo die Pferdezucht blühte, Al-Andalus genannt wurde. Die Herkunftsbezeichnung ist also grundsätzlich nicht auf die heutige Region Andalusien beschränkt.
Spanische Pferde, die mangels Zulassung und entsprechender Papiere nicht als P.R.E. gelten können, werden als „Andalusier“ bezeichnet.

Der Andalusier ist mit dem Berber eng verwandt. Die enge Verwandtschaft zwischen Berber und den iberischen Rassen ist geschichtlich durch die frühe Verbreitung nordafrikanischer Pferde auf der iberischen Halbinsel bedingt. Dort waren Berber schon lange vertreten, bevor gegen 700 n. Chr. die ersten arabischen Pferde auftauchten, sodass schon vor deren Erscheinen eine starke Vermischung der Rassen stattgefunden hat.
Durch genetische Untersuchungen konnte heute nachgewiesen werden, dass der Berber eine sehr starke Prägung auf die iberischen Pferde ausgeübt hat.
Nach der Eroberung der iberischen Halbinsel durch die Mauren (ab 711 n. Chr.) wurde dieser alten Rasse im Laufe des Mittelalters „orientalisches“ Erbmaterial zugeführt.
Wie viele andere Rassen hat man spanische Pferde später auch weiter mit Arabern und Englischem Vollblut veredelt.

Weitere spanische Rassen

In Spanien wird noch der (stets schwarze) Menorquin (P.R.M. = Pura Raza Menorquina) gezüchtet, für den es seit 1989 eigene Zuchtbücher gibt. Diese Pferde galten früher als Unterrasse des P.R.E. Die von spanischen Züchtern als Tres Sangres („Dreiblüter“) bezeichneten Pferde stellen hingegen keine eigene (Unter-)Rasse dar, sondern diese Angabe drückt nur aus, dass hier drei unterschiedliche Rassen gekreuzt worden sind (meist Andalusier, Vollblutaraber und Englisches Vollblut).

Als „Hispano-Araber“ werden spanische Pferde mit Vollblutaraber-Einfluss bezeichnet.

Cruzados sind Kreuzungen mit arabischem und / oder englischem Vollblut.
Cruzados sind meist kleiner, zierlicher, schneller, spritziger, wendiger, zudem härter und ausdauernder als Andalusier oder P.R.E. Sie sind beliebte Vaqueropferde.
Die Kreuzungen heißen „dos sangre“ (zweierlei Blut) oder „tres sangre“ (dreierlei Blut), je nachdem, ob zwei oder drei verschiedene Rassen gekreuzt wurden.

Quelle: Wikipedia

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