Hannoveraner

… im Team Légèreté:

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FÀSCINO, * 23.2.1992, Stm. 1,68m,  ca. 590 kg
Vater: For Pleasure v. Furioso II /Grannus
Mutter: Appelschnut v. Duft II / Altenwalde
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LÄRAD
, * 28.1.1997, Stm. 1.72 m
Vater: Lauries Crusador xx v. Welsh Pageant xx /High Top xx
Mutter Wishful v. Westwall / Garibaldi II

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SHILA GO, * 11.3.2003
Vater: Sandro Hit v. Sandro Song / Ramino
Mutter v. Rubinstein
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WINJA, * 2000
Vater: Wandervogel v. Wanderer / Goldstein00..

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DANCING DOREEN,
* 1997
Vater: Dagomba v. Drosselklang II / Almé Star

Mutter: Verena v. Varus / Windhuk
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WORLD MAGIC, * 2000
Vater: Weltfriede v. Weltmeyer / Maat I
Mutter: Alina v. Absatz / Shagya XXII
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Der Hannoveraner ist die zahlenmäßig stärkste europäische Warmblutzucht. In den vergangenen Jahrzehnten zählte der hannoversche Zuchtverband dank der durch die World Breeding Association for Sport Horses (WBFSH) registrierten und analysierten Sporterfolge seiner Vertreter zu den erfolgreichsten Reitpferdezuchten in den Disziplinen Springen und Dressur.

Der Hannoveraner ist ein typisches modernes Sportpferd im Rechteckformat. Das Zuchtziel wird recht umfassend mit “Ein für alle Zwecke geeignetes, edles, korrektes, großrahmiges Warmblutpferd mit gutem Temperament und Charakter” beschrieben. Auch bedingt durch diese weit gefasste Definition existiert eine Bandbreite von unterschiedlichen Typen, die vom harten, blutgeprägten Pferd bis zum sogenannten Kommandeurspferd (besonders großrahmiger, stämmiger Typ) reichen. Angestrebt wird ein Stockmaß um 165 cm.

Der Hannoveraner zeichnet sich durch ein exzellentes Gangwerk aus, das ihn für den großen Sport prädestiniert. Er ist sowohl in der Dressur als auch im Springsport auf höchstem Niveau einsetzbar und gilt als gelehrig, aufmerksam, ausgeglichen, aber auch temperamentvoll.

Die Hannoveranerzucht lässt sich zurückverfolgen bis ins 15. Jahrhundert. Damals wurden vor allem Pferde aus Spanien zur Zucht herangezogen. Die Grundlage für die heutige Zucht stellt die Gründung des Landgestüts Celle am 27. Juli 1735 mit Einführung seines Zuchtbuches dar. Kennzeichnend war und ist für die Hannoveranerzucht die vorrangige Haltung von Zuchtstuten bei bäuerlichen Züchtern, unterstützt durch das Landgestüt und dessen Deckstationen. Bis in die frühe Nachkriegszeit war noch ein in allen Belangen der Landwirtschaft einsetzbarer Pferdetyp Schwerpunkt der Zucht, heute gerne als schweres Warmblut bezeichnet. Nach der weitgehenden Mechanisierung der Landwirtschaft wurde die Zucht auf den neuen Sporttyp umgestellt, vor allem durch Einsatz von Vollblütern und Trakehnern als Veredler. Die Hannoveranerzucht war damit Trendsetter für die übrige deutsche Warmblutzucht.

Einer der herausragendsten Hannoveraner Vererber der vergangenen 20 Jahre ist der 1984 geborene Hengst Weltmeyer von World Cup I a. d. Anka, der im Eigentum des Celler Landgestütes steht. Weltmeyer wurde 1986 Körungssieger in Verden und 1987 Bundeschampion der dreijährigen Reitpferde. Bei der Hengstleistungsprüfung im gleichen Jahr in Adelheidsdorf erzielte er einen Index von 143,96. 1998 wurde der Titel „Hannoveraner Hengst des Jahres“ an ihn verliehen. Von Weltmeyers männlichen Nachkommen wurden 51 wieder für Hannover gekört, während seine Stuten in 151 Fällen die Staatsprämie erhielten.

Der Hauptsitz des Hannoveraner-Verbandes liegt in Verden. Dort werden auch in großen Veranstaltungen Körungen, Turniere, und Auktionen veranstaltet.

Quelle: Wikipedia

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