Anglo-Araber

… im Team Légèreté:

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MARABU, * 2.3.1984
Vater: Mato Grosso xx v. Orsini xx / Goody xx
Mutter v. Trotteur
Marabu.

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Der Anglo-Araber − in Polen auch als Malopolski bezeichnet − ist eine seit etwa 150 Jahren vor allem im Süden Frankreichs, in Polen und England gezüchtete Pferderasse, die eine Kreuzung aus englischem Vollblut und Araber-Rassen darstellt. Der Anglo-Araber wird als edles Sportpferd auf Leistung gezüchtet mit dem Ziel, die Vorzüge beider Ausgangsrassen zu vereinen.

Regelmäßig finden Rennen statt, um die Leistungen der gezüchteten Pferde zu beurteilen. Der Anglo-Araber ist robust, widerstandsfähig und zeichnet sich in allen Disziplinen durch eine ausgeprägte Leistungsbereitschaft aus. Insbesondere in der Vielseitigkeitsreiterei spielt er seine Stärken aus. Bei Olympischen Spielen und Weltmeisterschaften hat er schon vielen Reitern zu Medaillen verholfen.

Durch Kriege und Handelsbeziehungen mit den in Spanien ansässigen Mauren kam es schon früh zu einer Einfuhr orientalischer Pferde in den Süden Frankreichs. Auch die Kreuzritter brachten von ihren Kriegszügen in den vorderen Orientweitere Pferde ins Land. Schließlich führte die Vorliebe Napoleons für arabische Hengste als Leibrösser zu einer Förderung der Zucht, indem er die in Ägypten erbeuteten Hengste im Gestüt Pompadour stationieren ließ.

Der Herzog Chrisitan IVbetrieb schon früh in Zweibrücken eine erfolgreiche Anglo-Arabische Zucht. Durch dort erbeutete Pferde kam der damalige Direktor von Pompadour, der ab 1847 zum Generalinspekteur über sämtliche französischen Gestüte ernannt wurde, zur Erkenntnis der Vorzüge der Kreuzungszucht zwischen Arabischen und Englischen Vollblütern und begründete daraufhin die französische Anglo-Araber-Zucht im großen Stil. Das Ziel war bereits damals die Verschmelzung der Vorzüge beider Ursprungsrassen zur Schaffung eines hochedlen und schnellen Sportpferdes.

Zur Zucht sind nur Anglo-Araber, Arabische und Englische Vollblüter zugelassen. Die in dem Stutbuch eingetragenen Pferde müssen mindestens 25 % arabische Vorfahren in der vierten Ahnenreihe vorweisen, wobei neben dem Arabischen Vollblut auch der Shagya-Araberanerkannt wird. Die Reitpferde unter den Anglo-Arabern haben sehr häufig sogar bis zu 75 % arabische Abstammung, während die anglo-arabischen Rennpferde zum größten Teil von englischen Vollblütern abstammen. Gute Hengste sind als Veredeler in vielen Rassen, speziell europäischen Warmblutzuchten, begehrt, denen sie Schmelz und Härte vererben.

Besondere Berühmtheit erreichten z. B. der in der Trakehner-Zuchteingesetzte Hengst Nana Sahib (geb. 1900) und der in Oldenburg eingesetzte Hengst Inschallah (geb. 1968). Daneben existiert in Polen mit dem Malopolski eine Anglo-Araber-Zucht, aus der z. B. der in der Reiterwelt berühmte Ramzes (geb. 1937) hervorgegangen ist. Neben diesen genannten gibt es noch den Springvererber Matcho, der sehr viel in der Warmblutzucht eingesetzt wurde. Darüber hinaus gibt es viele weitere ausgezeichnete Hengste, die beim VZAP (Verband der Züchter und Freunde des Arabischen Pferdes) als Elitehengste unter der Rassebezeichnung Angloaraber geführt werden.

Quelle: Wikipedia

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