Araber

… im Team Légèreté:

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SAHABI al Tajara, * 11.6.1997, Vollblutaraber (Asil)
Vater: El Thay Mameluk v. Ibn Nazeema / Machmut
Mutter: Samya v. Mohafez / Maymoon
sahabi

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CT JAIRAMI, * 30.5.2000, Partbred-Araber
Vater: Tahassoun al Tajara v. El Thay Mameluk / El Thay Mansour
Mutter: Colarna (Holst.) v. Capitano / Ladykiller xx
jairami


SEFINETTA, * 30.4.2003, Vollblutaraber
Vater: Daas v. Imad / Dancing King
Mutter: Sefina v. Silvern Idyll / Silver Flame
sefinetta

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CAMAR bint Bilulu, * 22.1.2001, Vollblutaraber, Stm. 1.53 m, ca. 440 kg
Vater: Siam v. Madkour I / Jamil
Mutter: Bilulu as Herad v. Daemon / Farouss
camar

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Das arabische Vollblut ist nach unserer  heutigen Kenntnis eine der Pferderassen, die am längsten unter annähernd gleichen Klima- und sonstigen Umweltverhältnissen mit einer gewissen Planmäßigkeit gezüchtet werden.  Seit etwa 1300 Jahren wird sie besonders auf

der Arabischen Halbinsel mit Methoden der Reinzucht betrieben und deshalb zu den Vollblutrassen gezählt. Der Prophet Mohammed (570 – 632 n. Chr.) setzte sich seit 625 n. Chr. mit Nachdruck zur Hebung der Pferdezucht bei den nomadisierenden Stämmen ein. Durch seine im Koran festgelegten Äußerungen ordnete Mohammed u.a. auch das Pferd fest in die religiöse und soziale Vorstellungswelt der Beduinen ein. Eine Fülle von Maximen über das Pferd stammt aus dieser Zeit und kehrt in der arabischen und später auch in der europäischen Literatur ständig wieder. Ab Anfang des 19. Jh. wurden zur Entwicklung der europäischen Araberzucht umfangreiche Einfuhren von Araberpferden durchgeführt.

(Quelle: Flade, Das Araberpferd, 1990)

Es gibt eine Vielzahl von Zuchtrichtungen und Rassebezeichnungen. Da gibt es “russische”, “polnische”, “ägyptische”, “asile” Vollblutaraber, Anglo-Araber, Shagya-Araber, arabisches Halbblut, Araber und noch viele mehr.

„Araber“ ist nicht etwa ein Sammelbegriff für arabische Pferde aller Zuchtrichtungen, auch wenn er von Außenstehenden oft so verwendet wird. Als Rasse- oder besser Gruppenbezeichnung dient er vielmehr als eine Art Auffangbecken für alle Arabischen Pferde, die sich nicht den großen Gruppen „Vollblutaraber“ (die rein gezogene Form des Arabischen Pferdes), „Shagya-Araber“, „Anglo-Araber“ oder „Arabische Halbblüter“ (enthalten einen Anteil an Fremdblut) zuordnen lassen.

Ein Vollblutaraber, der in seinen sämtlichen Abstammungslinien erwiesenermaßen auf Originalaraber aus der Wüstenzucht der Beduinen auf der Arabischen Halbinsel zurückgeht, wird als „asil“ (arabisch für ‚rein/sauber‘) bezeichnet. Alle Vollblutaraber sind Vollblutaraber, einige darunter sind asil, einige der Asilen sind auch noch rein ägyptisch, einige der Ägypter entsprechen auch noch weiteren spezielleren Kriterien.

Inzwischen werden Arabische Vollblutpferde erfolgreich in verschiedenen Teilen der Welt gezüchtet und man unterscheidet neben eben den asilen verschiedene Linien: amerikanische, crabbet, deutsche, polnische,  russische und spanische Vollblutaraber.
Russische Vollblutaraber sind sehr vielseitig, sie werden nach Rennleistung selektiert, sind aber auch auf  Schauen erfolgreich, „russischen Gänge“ sind Synonym für anmutige, kraftvolle und raumgreifende Bewegungen.
Polnische Araber sind gerne etwas kalibriger als z.B. die Ägypter, haben einen längeren Rücken und eine robuste Kondition. Selektiert wird nach Rennleistung, Zuchtziele sind Schnelligkeit, Härte, Ausdauer und Mut. Alle Dreijährigen werden einem Leistungstest unterzogen, was einen hohen Standard der Zuchtpferde in Bezug auf Leistung sicherstellt.
Crabbetaraber sind sehr leistungsfähig, haben kräftige Beine, oft viele Abzeichen und große, ausdrucksvolle Augen.
Spanische Araber sind besonders berühmt für ihre Augen und Athletik, so hat jede Linie ihre bestimmten Exterieur- und Leistungskriterien.

Der Vollblutaraber insgesamt ist berühmt für seine Schönheit, seine Intelligenz, seine Ausdauer und rasche Regenerationsfähigkeit. Insgesamt ist er eine edle Erscheinung, der Inbegriff des „schönen Pferdes“. Besonderes „Markenzeichen“ ist sein kleiner edler Kopf mit breiter Stirn großen, ausdrucksvollen Augen und großen, sich trichterförmig öffnenden Nüstern. Häufig verläuft das Nasenbein konkav (Hechtkopf).

Weiterhin charakteristisch sind ein an relativ gerader Kruppe hoch angesetzter und hoch wie eine Fahne getragener seidiger Schweif und ein – von der Seite gesehen – eher quadratisches Format, im Gegensatz zu den modernen, eher rechteckigen warmblütigen Reitpferderassen. Das Stockmaß liegt heutzutage meist zwischen 145 und 160 cm. Die Extremitäten sind trocken und von unverwüstlicher Qualität. Der Galopp ist leicht, schnell und ausdauernd, der Trab schwebend, was ihnen den Beinamen „Trinker der Lüfte“ eintrug.

Eigenschaften: In den 80er und vor allem den 90er Jahren boomte in Amerika und Europa das internationale Schauwesen. Das führte unter anderen auch dazu, dass viele Pferdefreunde arabische Pferde als exotische „Showpüppchen“  und „nicht reitbar“ wahrnahmen, da leider die Selektion nur auf „Typ“ zu immer extremeren Pferden und Showaufstellungen führten. Manchem drängte sich der Eindruck auf, nur ein panisches Pferd könne dort beeindrucken, je hektischer, desto showy…glücklicherweise scheint sich dieser Trend nicht fortzusetzen.

So gibt sie noch und immer mehr –die reitbaren, ehrlichen, leitungsbereiten Vollblutaraber: edel, robust, sensibel, genügsam, menschenbezogen und lebhaft. Diese Eigenschaften machten sie weltweit zu einer der beliebtesten Freizeitpferderassen. Ihr ausgeprägter Charakter, gepaart mit Sensibilität Temperament lässt sie nicht für jeden Reiter gleich geeignet sein. Grobheiten verzeihen sie nur schlecht. Ein Vollblutaraber paßt auf „seinen“ Menschen auf, er ist durch und durch ein ehrliches Pferd. Ihm wird das größte Maß an Intelligenz von allen Pferderassen zugeschrieben, dementsprechend sind seine Empfindsamkeit und Anhänglichkeit. Er sucht die Nähe des Menschen, nur dann fühlt er sich wirklich wohl. Man schreibt diesen anhänglichen Charakter der Art und Weise zu, mit der er einst von den Wüsten-Beduinen gehalten wurde: als voll integriertes Mitglied der Familie lebten sie zusammen im Zelt, teilten Freud und Leid, Hunger und Durst.

Ein Vollblutaraber ist daher für den Reiter geeignet, der eine enge Beziehung zu seinem Pferd schätzt, ihm einen täglichen, mehrstündigen Koppelaufenthalt und viel persönliche Zuwendung zu bieten bereit und in der Lage ist.  Trotz Temperament sind Vollblutaraber leicht zu handhaben und beweisen immer wieder ihre ungewöhnliche Leistungsbereitschaft und Stärke unter dem Sattel, aber auch an der Hand und in der Freiarbeit. Es gibt Rassen, die höher springen können als der Vollblutaraber oder eine bessere Trabverstärkung in der Dressurprüfung zeigen – seine Stärke sind Härte und Ausdauer. Ihre eigentliche sportliche Domäne ist daher heutzutage zumeist  der Distanzsport, in welchem  arabische Pferde dominieren.  Auch Araberrennen werden in vielen Ländern abgehalten.

Vollblutaraber wurden und werden seid jeher zur Veredelung anderer Pferderassen eingesetzt.  In Spanien waren es die Araberpferde der Mauren,  die man mit einheimischen Rassen kreuzte, um so eine neue Kampfpferderasse – den Andalusier – zu entwickeln. Dieser war immer noch groß und stark, aber auch schnell und sehr wendig. Das Ansehen, das der Vollbluaraber durch seine Ausdauer, Schnelligkeit und Wendigkeit erworben hatte, machte diese Rasse schnell berühmt und aufgrund der Fähigkeit, Körperbau und Gesundheit, die leichte und fließende Aktion, seine Ausdauer und seine Sanftmut an all seine Nachkommen weiterzuvererben, war der Vollblutaraber in ganz Europa begehrt, wenn neue Rassen entwickelt oder einheimische Rassen verbessert werden sollten. So hat das arabische Vollblut  mehr Einfluss als jede andere Pferderasse auf die Pferdearten der Welt genommen.

Quelle: Wikipedia

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