Islandpferde

… im Team Légèreté:

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RIDDARI frá Horni I, * 2005
Vater: Tindur frá Horni I v. Kormákur frá Flugumýri II / Angi frá Laugarvatni
Mutter: Móra frá Röðli v. Ljósfaxi frá Röðli / Svanur frá Röðli
hp

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BLIKA
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* 23.5.1995, Stm. 1,45 m, ca. 440 kg
Vater: Léttfeti frá Ytra-Bjargi v. Hrafnsspór frá Bjargshóli / Jarpskjóttur frá Húnsstöðum
Mutter: Buna v. Hrafn frá Kröggólfsstöðum / Hrappur frá Vestri-Garðsauka
blika

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Sagenumwobene Islandpferde, von den Wikingern mit auf die Insel Island gebracht. Ohne diese robusten und absolut geländegängigen Begleiter mit einem Stockmass von 1,25 m bis heute auch schon mal 1,45 m, wäre ein Besiedeln der unwegsamen Insel gar nicht möglich gewesen. Es wurde sowohl als Reittier, aber auch zum Transportieren der Lasten und in der Landwirtschaft eingesetzt.

Die Pferde lebten unter harten Bedingungen auf der rauen Insel, da sie sowohl Sommer als auch den harten Winter sich selbst überlassen blieben und sich ihr Futter selber auch unter einer harten Schneedecke suchen mussten. Viele überlebten den Winter nicht, aber dadurch erfolgte eine Zuchtselektion, bei der nur die die härtesten und besten sich vermehrten. Pferde mit Charaktermängeln dienten der Ernährung, was sich noch heute auswirkt, es gibt z.B. kaum ein Islandpferd , dass nach dem Menschen tritt. Damals war ein gutes Islandpferd ein Pferd, das seinen Reiter sicher ans Ziel und wieder nach Hause brachte. Die Gänge sollten möglichst bequem und ökonomisch sein.

Islandpferde gibt es in allen Farben  und erstaunlichen Farbvarianten, nur Tigerschecken kommen nicht vor.

In unserem Jahrhundert entwickelte sich das Islandpferd immer mehr zu einem Sport – und Freizeitpartner.
Heute sollte es möglichst 5 klar getrennte Gänge zeigen, also zusätzlich zu Schritt, Trab und Galopp noch den Tölt und den Rennpass.

Tölt ist ein Viertakt, der sich auf 8 Phasen verteilt. Es wechseln sich dabei Einbein- und Zweibeinstütze ab. Tölt kann vom langsamen Tempo bis hin zum starken Tempo geritten werden. Bei einem eher flach und locker gehenden Pferd sitzt der Reiter relativ erschütterungsfrei. Je aufwendiger, also hochweiter und gespannter der Tölt wird, um so mehr ist auch hier der Reiter  in Sitz und Hilfengebung gefordert.
Der Pass ist ein Zweitakt, bei dem jeweils das gleichseitige Beinpaar abfusst, wobei im Renntempo das Hinterbein kurz vor dem Vorderbein aufsetzt. Der Pass wird nur als Rennpass auf einer kurzen Strecke geritten. Dabei soll das Pferd in Streckung kommen und zwischen dem Auffussen des jeweiligen lateralen Beinpaares entsteht eine Schwebephase.

Genau wie bei allen anderen Rassen wird der Isländer heute immer mehr als Spezialist für die Turnierszene gezüchtet. Diese Pferde sind oft nur noch von den erfahrenen Reitern reitbar und verlieren an Fundament und Rahmen. Ein hohes Temperament ist erwünscht. Das vielgepriesene gute Familienpferd, das ruhig und doch gehfreudig durchs Gelände geht, das auch gerne kleine Sprünge überwindet, das vier oder fünf klar getrennte und leicht zu reitende Gänge hat, das sowohl den Anfänger sicher trägt und auch noch dem fortgeschrittenen Reiter Spaß macht, wird man sicher länger suchen müssen.

Für den Reiter, der gerne Dressur reitet und ursprüngliche Ponies liebt, bietet sich der Viergänger mit gutem Trab und gut gesprungenen Galopp an. Der Tölt wird durch die Dressurarbeit nur um so schöner werden. Wer sich auf ein Gangpferd einlässt, muss damit rechnen, den Tölt oder auch die Passverschiebungen auch in den Momenten zu bekommen, wo es gerade gar nicht erwünscht ist. Wer damit mit einem Lächeln und Geduld umgehen kann, bekommt vieles von diesen Pferden geschenkt, da sie gerne mitarbeiten und dem Reiter gefallen wollen. Der Isländer kann ein Traumpferd sein, auf dem Viereck fast nur noch mit den Gedanken zu reiten, gemütlich durchs Gelände bummeln und ein flotter Tölt am Strand, all dies ist möglich, wenn man sich und dem Pferd genügend Zeit lässt, zusammen zu lernen und sich zu entwickeln.

Quelle: Wikipedia

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