Ines Lampe

Ich habe meine gesamte Kindheit auf dem Rücken von Pferden bzw. Ponys verbracht. Ich war eine von diesen typischen pferdeverrückten Gören! Ich hatte kein eigenes Pferd und auch nicht regelmäßig Reitunterricht. Ich ritt mal hier und da, meist gegen Mithilfe im Stall. Als Jugendliche habe ich dann längere Zeit bei einem Züchter Deutscher Reitponys geholfen, seine Pferde bewegt und für den Verkauf vorgestellt. Bis er mir strahlend erzählte, dass er mein Lieblingspony, das ich so gerne selber gekauft hätte, sehr gut (also teuer) verkauft hat. Ich war so frustriert, dass ich den Reitsport vorübergehend aufgab. Ich schwor mir, erst wieder anzufangen, wenn ich mir ein eigenes Pferd leisten kann.

Die Zeit verging, Schulabschluss, Ausbildung und die Gründung einer Familie hielten mich auf Trab. Als meine erstgeborene Tochter reiten lernen wollte, konnte ich es nicht ertragen, nur zuzuschauen. Ich wollte unbedingt wieder auf’s Pferd. So fing ich also wieder an zu reiten und kaufte mir ein Jahr später mein erstes eigenes Pferd. Smily, ein freundlicher Knabstrupper, für alles zu haben und herrlich gefleckt. Ein Glücksgriff! Erst jetzt begann ich mich ernsthaft mit den verschiedenen Reitweisen zu beschäftigen. Mich packte der Ehrgeiz, ich wollte Smily so weit und so vielseitig wie möglich fördern. Außerdem wollte ich Dressurreiten ohne Kraftaufwand, mein Pferd sollte Freude am Mitmachen haben. Ich schaute mich um und probierte aus und landete schließlich bei der klassisch-barocken Reitweise. Diese Art zu Reiten fasziniert mich, und mein Interesse wächst, je mehr ich mich mit den alten Reit- und Lehrmeistern beschäftige. Ich lernte Corinna kennen und kam so zum Team Légèreté..

Smily reite ich auch im Gelände oder nur mit Halsring, eine besondere Leidenschaft entwickelte ich für die Arbeit an der Hand. Damit uns nicht langweilig wird, nehme ich auch gerne mal an Veranstaltungen wie Rallye, Jagden, Wanderausritten und Showauftritten teil.

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Inzwischen habe ich mir einen zweiten Jugendtraum erfüllt: Ich habe mir ein junges Pferd gekauft, das ich selbst ausbilde. Tayeb, ein echter Araber-Berber!
Eine Traumrasse, für die ich bereits als Kind geschwärmt habe.
Jetzt habe ich tatsächlich ein Pferd in „Sonderlackierung“ gefunden, das aussieht wie eines von diesen edlen, legendären Wüstenpferden, die ich schon in diversen Pferdezeitschriften bewundert habe. Das schönste ist, dass dieses Pferd vom Interieur her alle meine Erwartungen übertrifft. Mit ihm zu arbeiten sind Glücksmomente, die man nicht beschreiben kann. Ein zweiter Glücksgriff!

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Zusammenfassend ist festzustellen, dass ich immer noch völlig pferdeverrückt bin. Aussicht auf Heilung ist nicht in Sicht, es wird eher immer schlimmer! Somit passe ich – meiner Meinung nach – bestens in das Team Légèreté. Dort bin ich nun schon seit 2006 Mitglied und arbeitete auch lange Zeit im Vorstand mit. Dort hatte ich anfangs den Posten der Pressewartin übernommen, 2011 wurde ich zur 2. Vorsitzenden gewählt. Da ich beruflich noch einmal richtig durchstarte, habe ich dieses Amt aus Zeitgründen 2016 abgegeben, dennoch bleibe ich dem Team selbstverständlich verbunden!

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