Andalusier

…im Team Légèreté:
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PEREGRINO, *2.4.2011, Wallach, 1,55 m

GRACIENTO, * 1997, Wallach, 1.60 m, ca. 620 kg

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Als Andalusier bezeichnet man landläufig alle in Spanien gezüchteten iberischen Pferde mit Ausnahme von Ponys und Kaltblütern.
Historisch rührt die Bezeichnung Andalusier daher, dass im Mittelalter der gesamte muslimische Teil der Pyrenäenhalbinsel, wo die Pferdezucht blühte, Al-Andalus genannt wurde. Die Herkunftsbezeichnung ist also grundsätzlich nicht auf die heutige Region Andalusien beschränkt. Spanische Pferde, die mangels Zulassung und entsprechender Papiere nicht als P.R.E. gelten können, werden als „Andalusier“ bezeichnet.

Der Andalusier ist mit dem Berber eng verwandt. Die enge Verwandtschaft zwischen Berber und den iberischen Rassen ist geschichtlich durch die frühe Verbreitung nordafrikanischer Pferde auf der iberischen Halbinsel bedingt. Dort waren Berber schon lange vertreten, bevor gegen 700 n. Chr. die ersten arabischen Pferde auftauchten, sodass schon vor deren Erscheinen eine starke Vermischung der Rassen stattgefunden hat. Durch genetische Untersuchungen konnte heute nachgewiesen werden, dass der Berber eine sehr starke Prägung auf die iberischen Pferde ausgeübt hat. Nach der Eroberung der iberischen Halbinsel durch die Mauren (ab 711 n. Chr.) wurde dieser alten Rasse im Laufe des Mittelalters „orientalisches“ Erbmaterial zugeführt.

Wie viele andere Rassen hat man spanische Pferde später auch weiter mit Arabern und Englischem Vollblut veredelt.

Quelle: Wikipedia

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