16.6.: Hufseminar

Das Team Légèreté hatte eingeladen zum Hufseminar nach Rickling.

Für die Anwesenden war die geringe Teilnehmerzahl (nur sechs) gut, hatten wir doch so die Gelegenheit, alle unsere Fragen loszuwerden. Der Hufschmied Andreas Dohm war sehr geduldig mit uns und besaß auch die nötige Portion Humor und Gelassenheit, um mit dem weiblichen Hühnerhaufen einen angenehmen Tag zu verbringen.

Erst einmal gab es jede Menge Theorie.
Über den Aufbau und die Funktion von Hufen, evolutionsbedingte Funktionen, und was die Natur sich bei der einen oder anderen Sache gedacht hat.
Da der Mensch und seine Idee von der „praktischen“ 24-Stunden-Haltung in einer kleinen Box auf Matratzenstroh nicht von der Natur vorgesehen waren, wurden wir über einige elementare Pflegehinweise aufgeklärt. Dass diese stark abweichen von den gängigen Werbehinweisen der Hufpflegeindustrie sei hier doch mal erwähnt.

Weiter ging es mit dem Thema: Was tut der Hufschmied am Huf – kürzen oder korrigieren (für das Pferd), oder nur hübsch machen (für das Auge des Kunden) oder alles drei?

Wir erhielten weiter Antwort auf die Frage: Was können wir zwischen den Terminen für die Hufe unserer Pferde tun (und was sollten wir besser lassen).

Danach ging es ans Pferd. Eve stellte ihre Shirehorse-Stute Anni zur Verfügung. Die hat so schön große Hufe, da kann man alles ganz genau sehen. Andreas raspelte die Hufe und zeigte uns die Dinge, die wir theoretisch vorher besprochen hatten. Danach hatten wir uns alle eine Pause verdient. Eve’s Mann hatte zwischenzeitlich den Grill „angeschmissen“ und wir schmausten gründlich.

Als Höhepunkt des Tages durften wir nun selber ans Pferd. Dafür wurden uns von der Kursteilnehmerin Anja vier Pferde zur Verfügung gestellt. Was nicht nur sehr nett sondern auch mutig war, schließlich waren wir alle nur theoretische Experten. Aber Hufschmied Andreas passte auf, dass wir den Pferden keine Entenfüße raspelten oder dem Kronrand einen völlig unnötigen Schliff gaben.

Kurz vor 18.00 Uhr war dann Schluss – schade!
Es hat allen Spaß gemacht und wir haben viel gelernt.
Fazit: Sehr empfehlenswert!!

Ein Bericht von Ines Lampe

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